Mallorca - Kurztrip, Mitte Juni 2011
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Montag, Tag1

Mitte Juni ist es mal wieder soweit: Ich darf der Lieblingsinsel der Deutschen einen kurzen Besuch abstatten. Dieses Mal ist es ausnahmsweise nicht mein irischer Freund Rainer, der mir wenige Wochen zuvor ein nicht ablehnbares Angebot unterbreitete, sondern TuiFly. Und so buche ich nur wenige Tage vor Antritt des Ausflugs ein Pauschalpaket. Auf geht´s!

Welch Luxus, von Haj aus nach PMI jetten zu dürfen. Am frühen Morgen geht es los. Mit dem Rad zum Flughafen Langenhagen. Weshalb ich mit dem Rad fahre? Weil ich Mittwoch früh um 1.30h erst zurückkommen werde, dann keine S-Bahnen mehr fahren und ich weder fürs Parkhaus noch für ein Taxi Geld aus dem Fenster zu werfen gedenke. Keep it real und halte vor allem alle mit einem Kurztrip verbundenen Folge- bzw. Nebenbeikosten im Auge, lautet eines meiner Mottos.

In PMI verzichte ich auf den Transferbus und latsche, der Tradition verpflichtet, den kurven- und somit umwegreichen, angeblich für Fußgeher nicht freigegebenen Mietwagen- und Parkplatzshuttlebus-Highway (Track) entlang bis zur stylishen blauen Fußgängerbrücke über die Autobahn Palma - Llucmajor. Schon um 11h checke ich bei leichtem Nieselregen in der Herberge meines Vertrauens ein und inspiziere das Zimmer. Der Blick vom Balkon ist schon mal okay.

Blick vom Balkon meines Hotelzimmers im ersten Stock, Hotel Helios Can Pastilla, Mallorca

Blick vom Balkon meines Hotelzimmers im ersten Stock, Hotel Helios Can Pastilla, Mallorca

Blick vom Balkon meines Hotelzimmers im ersten Stock, Hotel Helios Can Pastilla, Mallorca

Blick vom Balkon meines Hotelzimmers im ersten Stock, Hotel Helios Can Pastilla, Mallorca

Nach einem kurzen Skyponat verlasse ich die Bude, die abgesehen vom Gratis-Wifi keine Begeisterungsstürme zu entfachen weiß. Die Glotze hält zwar ein paar deutschsprachige TV-Sender bereit, ist aber winzig und die Fernbedienung räudig. Das Möbiliar zweckmäßig aber veraltet und abgenutzt, das Bad ungepflegt und teils gar eklig weil schmutzig. Kein Wohlfühlzimmer, soviel steht fest. Zudem habe ich eines der lautesten Butzen überhaupt erwischt. Das Zimmer grenzt direkt an das Treppenhaus. Aber ich bin ja auch nicht zum Stubenhocken nach Palma gejettet.

Als erstes besorge ich mir ein Mietrad bei MaMas Rentstation und schiebe fünf Euro über die Theke. Mich zieht es zu der felsigen Steilküste im Osten von El Arenal, die Radtour nach Palma hatte ich schon zu oft. Vor dem Fontanellas Playa, meiner Lieblingsbleibe auf Mallorca, treffe ich den "Kleinen Freund" wieder, der hier schon seit Dezember 2010 unbewegt vergammelt.

Der Kleine Freund vor dem Fontanellas Playa, Mitte Juni 2011

Der Kleine Freund vor dem Fontanellas Playa, Mitte Juni 2011


Hier der Fotobeweis:

Der Kleine Freund vor dem Fontanellas Playa, Dezember 2011

Der Kleine Freund vor dem Fontanellas Playa, Dezember 2011 - Damals war er noch im Besitz eines rechten Außenspiegels...


Ab Arenal kommt die Sonne langsam, aber sicher zum Vorschein. Ab an einen meiner absoluten Lieblingsasselplätze auf Mallorca, rauf auf die weit in die Bucht ragende Klippe.

Strand von El Arenal

Strand von El Arenal

Strand von El Arenal

Strand von El Arenal

Auf der Lieblingsklippe angekommen

Auf der Lieblingsklippe angekommen

Blick von meiner Lieblingsklippe auf die Playa de Palma

Blick von meiner Lieblingsklippe auf die Playa de Palma

Ergonomisch geformter Fels-Sitz

Ergonomisch geformter Fels-Sitz

Darf auf keinem Mallorca-Trip fehlen!

Darf auf keinem Mallorca-Trip fehlen!

Nachmittags verlasse ich die Felsenküste und fahre zu einem der coolsten Asselplätze überhaupt, zum Büdchen. Während der Fahrt wird das Wetter immer besser, sehr schön.

Daumen hoch!

Daumen hoch!

Strand von El Arenal

Strand von El Arenal

Mit dem Drahtesel erreiche ich mein heiß und innig geliebtes, im Dezember 2009 zusammen mit Buzz erstmals besuchtes Büdchen am Rollfeld des Flughafens innerhalb kürzester Zeit und richte mich häuslich ein. Erfreut stelle ich fest, dass sich die leere Farbtonne, die ich bereits bei meinem letzten Besuch als Sitzgelegenheit nutzte, noch immer im Inneren des Büdchens befindet und platziere diese unter der Veranda. Schon habe ich einen bequemen Platz zum stylishen Asseln in Vollendung.

Stylishes Asseln in Vollendung, vorm Büdchen (PMI)

Stylishes Asseln in Vollendung, vorm Büdchen (PMI)


Schon während meines letzten Besuchs im April 2011 (eigener Bericht) war die leere Farbtonne eine ideale Sitzgelegenheit


Büdchen

Herrlich bronxige Endzeitstimmung inklusive Hitzeflimmern am Büdchen (Streetview)


Fotos von meinen bisherigen Besuchen des Büdchens - Übersicht der bisherigen Mallorca-Kurztrips

Dezember 2009 (eigener Bericht)
Februar 2010 (eigener Bericht)
Dezember 2010 (eigener Bericht)
Januar 2011 (eigener Bericht)
April 2011 (eigener Bericht)

Blick vom Büdchen auf das Flughafengelände

Blick vom Büdchen auf das Flughafengelände

Das ich anstatt am Strand zu liegen den Abstecher zum Büdchen gemacht habe, ist selbst für mich selbst schwer nachzuvollziehen. Ziemlich durchgeknallte Aktion, die sich jedoch gelohnt hat.


Auf der Fahrt zurück nach Can Pastilla fotografiere alle paar hundert Meter die Strecke. Das Resultat kannst Du untenstehend sehen.


In Can Pastilla gebe ich das Leihfahrrad zurück und gehe baden, ehe es mich hungrig zurück ins Hotel Helios zieht.

Strand an der Playa de Palma, in Can Pastilla auf Höhe des Hotel Roc Leo

Strand an der Playa de Palma, in Can Pastilla auf Höhe des Hotel Roc Leo

Um 20h plündere ich das Abendbuffet, dass mir unerwartet gut gefüllt. Die Auswahl ist groß, die Qualität gut und es wird zügig aufgefüllt. Hätte ich so nicht unbedingt erwartet. Nach dem Essen hüpfe ich nochmals ins Mittelmeer, schaue mir den Sonnenuntergang an und reise zeitig ins Dreamland.

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