Sommertour 2022
Mit
dem T6 unterwegs in Ungarn,
Serbien, Nordmazedonien, Griechenland, Albanien, Nordmazedonien, dem Kosovo,
Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Kroatien und schließlich wieder
Ungarn
Tag 1 - Tag
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10 - Tag
11 und 12 - Tag
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15 - Tag 16 - Tag
17 - Tag 18 - Tag
19 - Tag 20, 21 und 22 - Tag
23 - Tag 24 und 25
Tag 1: Dunakanyar - Tiszasziget határátkelo (Grenzübergangsstelle) - Kanjia - Belgrad - Starac - Megalithische Sternwarte Kokino
Früh, sehr früh brechen wir am ungarischen Donauknie auf in den Sommerurlaub des Jahres 2022. 2022 - irre, wie rasant die Jahre vorüberziehen. Es ist, wie es ist. Nun ist Urlaubszeit, und zwar nicht bloß hier in Ungarn sondern so ziemlich überall in Europa sonst auch. Zudem haben gerade in einigen deutschen Bundesländern die Sommerferien begonnen, was zu mitunter krassen Wartezeiten an den EU-Außengrenzen führt. Beim Röszke (H)/Horgo (SRB) Autobahn-Grenzübergang beispielsweise ist selbst mitten in der Nacht mit locker drei-vier-fünf Stunden Wartezeit zu rechnen. Unser Plan: den erst morgens um 7 Uhr öffnenden Grenzübergang namens "Tiszasziget határátkelo" anpeilen und eben dort so um halb sieben in der Früh eintrudeln, um fiese Wartezeiten bestmöglich zu vermeiden.
Als erstes parkt BH den Golf bei ihrer Arbeitsstätte und dann geht es weiter Richtung Serbien.

T6 in Warteposition in
der Nähe der Arbeitsstätte von BH
Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichen wir Tiszasziget.

Tiszasziget, Grenz-Stau

Tiszasziget, Grenz-Stau
Der Stau ist enorm, verglichen mit dem auf der Autobahn jedoch gewiss das kleinere Übel. In Kanjia beehren wir eine Bäckerei und stoppen wenig später fürs Frühstück.

Frühstück in
der Nähe von Kanjia (Serbien)

Unterwegs in der Vojvodina;
feinster Roadtripstyle begeistert uns und macht den Weg wieder einmal zum
Teil des Ziels, sozusagen
Wir ballern die Autobahn Richtung Süden und fahren erst kurz vor Leskovac ab. Leskovac ist gewissermaßen das Dorado für Freunde der Rostilj-Nahrung und genießt einen legendären Ruf in Sachen Pljeskavica, Cevapcici und so.

Angekommen im legendären
Leskovac

Tomasz im legendären
Leskovac
Unser erstes Ziel in Leskovac ist eine im Internet bestens bewertete Grillbude am Stadtrand. Wir haben hohe Erwartungen und werden nicht enttäuscht. Mir fehlen die Worte, was nicht oft der Fall ist, ich kann schlichtweg nicht beschreiben wie geil das hier kredenzte Futter schmeckt. Einfach der Hammer, der Hammer schlechthin.

Top-Grill in Leskovac

Top-Grill in Leskovac

Da lasse ich mich natürlich
nicht lange bitten - BH ist übrigens ebenso begeistert wie ich
Bei dieser Gelegenheit schlage ich gleich zweimal zu. Kurz noch bei Lidl ran und dann weiter nach Nordmazedonien. Bei Lidl ereignet sich übrigens eine Kuriosität; vor Kurzem lebte unserer faltbarer T6-Abwaschkorb ab und wir hielten im Internet Ausschau nach einem Nachfolgemodell, wurden aber nicht mehr rechtzeitig bis zur Abfahrt in diesen Roadttrip fündig. Auch ohne faltbaren Abwaschkorb lässt es sich leben also fuhren wir halt ohne (beziehungsweise mit dem kaputten) los und beschlossen, Ausschau nach einem neuen zu halten. Falls mal ein Campingladen oder so am Straßenrand erscheint. Oder so. Und nun das: im Lidl von Leskovac gibt es gerade eine Non-Food-Campingartikel-Aktion. Im Sortiment: unter anderem faltbare Abwaschkörbe. Und eben jene entsprechen dann auch noch haargenau den Abmessungen der im T6 verbauten Spüle. Bingo.
So, nun aber erstmal eine Karte.
In Jablanica halten wir nochmal und schauen uns die Klosteranlage an.

Blick auf Jablanica, nahe
der nordmazedonischen Grenze

Kloster in Jablanica

Kloster in Jablanica
Am Grenzübergang dauert es eine halbe Ewigkeit. Erst im Dunklen sind wir mit dem Grenzübertritt fertig. Heute ist für den T6 Premiere, in Nordmazedonien war er noch nicht unterwegs.

Serbische Kontrolle

Zwischen serbischem und
nordmazedonischem Kontrollposten

Endlich in Sicht, der nordmazedonische
Kontrollposten
Im Dunklen erreichen wir den Parkplatz der Sternenwarte von Kokino und richten uns ein. Wir staunen nicht schlecht, als sich nach einer halben Stunde noch weitere Fahrzeuge einfinden und direkt neben uns Zelte aufgebaut werden. Wenigstens sind unsere Nachbarn ruhig und gesittet. Etwas mehr Abstand jedoch hätten sie ruhig wahren können.
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