Alljährlicher
Venedig-Trip im Jahr 2022
(Bonus-Städte: Brescia und "good old" Bergamo)
Tag 1 - Tag
2 - Tag 3 und 4
Tag 1: Flughafen Budapest - Aeroporto di Treviso - Venedig - Mestre
Samtag früh ist BH mal wieder so gut, mich zum Budapester Flughafen zu begleiten. Die Sicherheitskontrolle aka "SiKo" arbeitet hierzulande hocheffizient und so bin ich schon nach zehn Minuten durch eben jene durch. Trödelnd peile ich mein Abflug-Gate an. Gate (A) 13. Na dann guten Flug.
![Flughafen Budapest, Gate 13 [sic] und (w): gleich geht es mit dem meinerseits nachwievor hochverehrten Bliigflieger Nr. 1 namens Ryanair nach Treviso](p1/IMG_4151.jpg)
Flughafen Budapest, Gate
13 [sic] und (w):
gleich geht es mit dem meinerseits nachwievor hochverehrten Bliigflieger Nr.
1 namens Ryanair nach Treviso
Ryanair bringt mich gleich
zu einem absolut"realen" Kurs in kurzer Zeit von Budapest nach Treviso
Dank meinerseits auf dem nahezu allerletztem Drücker durchgeführten Web-Check-In habe ich einen Fensterplatz in einer der so ziemlich letzten Sitzreihen ergattert. Kann also während des beinahe pünktlichen Flugs wahlweise entspannt pennen oder interessiert aus dem Fenster starren. Alles verläuft planmässig, schon sitze ich im Bus zur Piazzale Roma.

Gleich geht der Bus-Ritt
los - wird übrigens auch (gefühlt jedenfalls) jedes Mal kostspieliger,
der Ritt vom Flughafen Treviso nach Venedig (Piazzale Roma)
Auf der Ponte della Liberta,
im Bus unterwegs vom Flughafen Treviso nach Venedig (warum der Buslenker so
eine Deppenmaske trägt weiß ich nicht - armes Opfer)
Nach einer Dreiviertelstunde erreicht der Bus die Endstation. Ich latsche in das ACTV Büro und lasse gleich mal fünf Fahrten auf meine IMOB laden.

Hier wird meine IMOB erstmals
verlängert - auch schon wieder Jahre her...
Rechnet sich. Ohne IMOB sind mittlerweile sage und schreibe 9,5 Euro pro Fahrt zu blechen. Mit IMOB nachwievor 1,5 Euro. Die IMOB habe ich nun seit fast 15 Jahren, sie kostet meines Wissens aktuell für nicht Residenten so um die 100 Tacken und ist dann fünf Jahre gültig. Für mich hat sich der Erwerb seit damals ganz gewiss gelohnt.
Bei Interesse lässt sich das (finde ich) leicht ergooglen. Hier nun einen weiterführenden Link einzubetten macht wenig Sinn, weil sich solche auf der ACTV-Seite recht schnell ändern; sorry. Wie auch immer, ich steige anschließend jedenfalls in die V2 und lasse mich gediegen gen San Marco schippern. Die V1 fährt die mehr oder weniger gleiche Route, braucht aber wesentlich länger da sie etliche weitere Zwischenhalte einlegt.

Unterwegs an Bord der Vaporetto-Linie
2 Richtung San Marco

Unterwegs an Bord der Vaporetto-Linie
2 (die anders als die V1 nicht an jeder "Milchkanne" stoppt und
somit wesentlich schneller ist) Richtung San Marco
Unterwegs in Venedig

Rialto-Brücke
Ponte della Salute

San Giorgio Maggiore-Kirche
(Chiesa di San Giorgio Maggiore)

Angekommen an der Endstation der V2 Richtung; San Marco, Venedig
Venedig selbst
kenne ich nach den kaum zählbaren Besuchen gut. Muss weder mir noch irgendwem
anderen etwas beweisen und gehe die Spazierrunde entsprechend smooth an. Obwohl
ich bekanntermaßen bereits ausgesprochen häufig in Venedig unterwegs
war gelingt es mir kurioserweise auch heute wieder, bislang unbekannte Gegenden
der mich wie üblich massivst flashenden (im Sinne von begeisternden)
Lagunenstadt zu durchstreifen. Venedig ist und bleibt ein Gesamtkunstwerk
und stellt aus meiner Sicht ein absolutes Weltwunder dar, welches gewiss niemals
fad werden wird. Ich lasse mich einfach treiben, wobei das Ziel für den
Tagesausklang natürlich wie schon seit vielen Jahren feststeht: die perfekte
Asselbank in der Nähe der Vaporettohaltestelle "Zitelle" soll
es nämlich auch heute wieder für mich sein.

Blick vom Steg der Endstation
der V2 in San Marco aufs gegenüberliegende Giudecca-Ufer samt Kirche
"Le Zitelle", wo sich auch die bereits erwähnte und seit Jahren
wiederkehrend beehrte Top-Asselbank befindet

Wieder einmal ein fulminanter Bilderbuch-Blick, diesmal gen San Giorgio Maggiore-Kirche
(Chiesa di San Giorgio Maggiore)
Welch Wetterglück. Kann Anfang November, da spreche ich aus Erfahrung, nämlich auch ganz anders ausschauen hier vor Ort.

San Marco: tja, zu diesem
Anblick muss ich kaum ein Wort verlieren, oder?
Der Dogenpalast (den ich übrigens morgen endlich auch von innen ansehen
werde) von Venedig
Seufzerbrücke (aka " Ponte dei Sospiri"; nein, mit dem meinerseits
ebenfalls so genannten "Gegenstück" in Göteborg hat dieses
Original natürlich nun wirklich nicht viel gemein)

Unterwegs in Venedig

A Propos "perfekte Asselbank": die zweite Bank von links ist es...

Kirche "Le Zitelle"
Ich lasse mich nun erstmal ein gutes Stück "zurück"schippern, bis San Basilio. Dort befindet sich der ehemalige Billa, nun ein Conad City, in dem ich meine Verpflegung einkaufen werde.

Kirche von Zattere samt
abendsonneverwöhntem Promenadenufer

Ehemaliger Billa bei der Vaporettohaltestelle "San Basilio" (seit
paar Jahren nun bereits ein Conad City)

Vaporettohaltestelle "San Basilio"

Terminal San Basilio - die Riesen-Kreuzfahrtschiffe dürfen inzwischen
übrigens nicht mehr duch Venedig ballern
Nach dem Einkauf fahre ich kurz rüber nach Sacca Fisola, einem der mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl untouristischsten Gebiete innerhalb der Lagunenstadt Venedig. Hier habe ich meine Asseleien viele Jahre lang zelebriert, ehe dann mehr oder minder zufällig (wobei ich in nicht so sehr an Zufälle glaube) "Zitelle" von mir entdeckt wurde.

Eine der verschiedenen
spitzenmäßigen Assel-Optionen auf Sacca Fisola
Ein Besuch Sacca Fisolas ist so etwas wie Ehrensache, alleine schon aufgrund der vielen hier erlebten Momente über Jahre hinweg. Sacca Fisola gefällt mir noch immer sehr gut, doch ist die Stammbank bei der Kirche "Le Zitelle" halt nochmal in einer anderen, absoluten Top-Liga und somit alternativlos (wie ich dieses Wort doch im Grunde genommen verabscheue).

Uferpromenade von Sacca Fisola - ja, hier habe ich oft, sehr oft und über
viele Jahre hinweg wiederkehrend abgehangen

Herrlich authentische Wohnblöcke auf Sacca Fisola

Herrlich authentische Wohnblöcke auf Sacca Fisola

Asseloptionen auf Sacca Fisola

Gediegener Wohnblock auf Sacca Fisola

Liebreizend authentische Gegend unmittelbar beim Anleger; Sacca Fisola (Venedig)
Ehe ich mich von Sacca Fisola aus wieder auf Boots-Tour nach "Zitelle" begebe, fülle ich bei dieser sich hier direkt am Anleger zu findenden Gelegenheit gleich nochmal die Wasserflasche auf und freue mich. Worüber? Über das alles, was jetzt gerade so vor sich geht. Schön, dass es auch 2022 mit meinem (mindestens alljährlichen) Venedig-Kurztrip wieder hingehauen hat.
Zitelle, da bin ich nun wieder (der letzte Besuch war übrigens vor plus-minus
einer Woche ziemlich exakt einem Jahr)
Zitelle

Sich ankündigender
fulminanter Sonnenuntergang nahe der Vaporetto-Haltestelle "Zitelle";
Venedig
Zum Glück empfängt mich die Bank der Bänke so, wie ich sie in Erinnerung habe. Nach dem schwer verdaubaren Schock angesichts der abmontierten Top-Asselsitze auf der Stena Germanica weiß ich, dass auch bezüglich formidabler Asselplätze der Wandel zum Lauf der Zeit gehört und man immer damit rechnen muss, dass sich nach einer gewissen Zeit der Absenz ein völlg neues Szenario etabliert hat. Hier stimmt gottlob noch immer alles, wirklich alles. Mega-laser!

Die "Bank der Bänke"
der absoluten Luxuskategorie "mehr geht nicht"; Zitelle

Ja ja...

Nochmal die Top-Asselbank in der ganzen Pracht und Herrlichkeit
Ich bestaune den fulminanten Sonnenuntergang, lasse meine Gedanken schweifen und hänge Erinnerungen an vergangene Aufenthalte vor Ort nach. Hin und wieder lasse ich den klassischen "BIC-Cristal" (die sind die besten, finde ich... ) über bislang leere Seiten tanzen. Wirklich sensationell schön, dieser Platz.

San Marco samt Campanile
und Dogenpalast
Sobald die Sonne weg ist verändert sich das sich mir bietende, fulminante und beeindruckende Spektrum der Farben und Stimmungen im Sekundentakt. Richtig gelesen, nicht im Minuten- sondern im Sekundentakt. Einfach mal wieder der Hammer, jetzt und hier diesen Höhepunkt einsacken zu dürfen. Damit einhergehend vergeht die Zeit natürlich wie üblich an Ort und Stelle rasend schnell.

Der "Ponte della Salute"
im Abendrot

Der Campanile samt Dogenpaslat und imposantem Gesamtpaket m Abendrot
Am Ende klappe ich das Tb zusammen und genieße einfach nur diesen wieder einmal magischen Augenblick. Schaue wie bei einem spannenden Tennismatch von links nach rechts und wieder zurück und kann es kaum fassen, wie geil das alles hier gerade mal wieder ist.

Zitelle am Abend
Aufgrund der am letzten Wochenende umgestellten Uhrzeit kommt es mir wesentlich später vor, als es tatsächlich ist. Wenn ich die Nummer in Zitelle nicht allzu arg ausufern lasse, schaffe ich es noch deutlich vor der mit um 22h angegebenen Rezeptions-Schließ-Zeit zum gebuchten Hotel in Mestre. Eine Kombination aus Vaporetto und Bus bringt mich hin. Wohin? Zum Hotel Aaaron. Das Hotel Aaron ist ein alter Bekannter, der bei meinen zahlreichen früheren Besuchen begeisterte und auch massiv enttäuschte. Aufgrund zuletzt zu häufiger Enttäuschungen in unglücklicher Kombination mit zu hohen Preisen (für das Gebotene) war der Schuppen auf meiner Bannliste. Aufgrund eines sensationellen in den Weiten des Internets entdeckten Preises jedoch habe ich mich in dem Laden vor ein paar Wochen seit Jahren mal wieder eingebucht. Mal sehen, was nun kommt.

Hotel Aaron Venezia Mestre
Zunächst der Check In: mega; alles bestens. Dann das Zimmer: immerhin nicht direkt neben der Rezeption oder dem Frühstückszimmer, schonmal was. Ansonsten aber schäbige Bude ohne jeglichen Wohlfühlfaktor - im Anschluss an diesen Trip ist das Hotel Aaron wieder fürs Erste auf meiner Bann-Liste. Was nun noch? Ganz einfach: duschen, Schrott auf dem Laptop ansehen und rechtzeitig pennen lautet nun das Motto. Was das im (Top-) =Übernachtungspreis inkludierte Frühstück angeht bzw. was es mir bescheren wird sehe ich dann ja morgen. Auf alle Fälle werde ich zunächst mal hingehen.