Japan, Mai 2016
Tag1 - Tag2 - Tag3 - Tag4 - Tag5 - Tag6 - Tag7 - Tag8 - Tag9 - Tag10

Tag1: HAJ - IST - NRT

Die kryptische Überschrift des Tagesberichts verrät es. Es geht von Hannover via Istanbul (Atatürk Flughafen) nach Tokio Narita. Mit Turkish Airlines. Lange habe ich auf diesen Zeitpunkt gewartet. Und extra einen Lonely Planet gekauft, um ansatzweise eine Schneise in den Planungsdschungel schlagen und ein Trip-Konzept erstellen zu können. Natürlich ist eine Woche Aufenthaltsdauer viel zu wenig für so ein facettenreiches Land wie Japan mit seinen verschiedenen Landschaften und einer für meinen Geschmack als extrem zu bezeichnenden Nord-Süd-Ausdehnung. Dazu kommen etliche Inselgruppen, die überwiegend sehr reizvoll für mich wären. Auch auf Okinawa hätte ich Bock, alleine um Mr Miyagi "hallo" zu sagen. Preislich wäre ein kurzer Abstecher mit dem Jet dorthin locker machbar gewesen, zeitlich nicht. Abgesehen davon hätte mich dort zum Reisezeitpunkt vermutlich die Regenzeit erwartet. Nein Danke. Oh, ich merke gerade, dass ich schon mitten drin bin. Zurück in die chronologische Spur. Los geht´s an einem Freitagabend im Mai, wiegesagt in Hannover. Abflugzeit ab Hannover: 20:05h.

Abflugzeit ab Hannover: 20:05h
Abflugzeit ab Hannover: 20:05h
Bordverpflegung HAJ - IST
Bordverpflegung HAJ - IST

Pünktlich geht´s nach Istanbul (von HAJ aus gemäß Flugstatistik 1.909 Km), wo gerade eben genug Zeit bleibt um in den kurz nach Mitternacht abhebenden Jet nach Tokio NRT (die gleiche Quelle verrät hier eine Flugdistanz von 9.006 Km) zu wechseln. Ich Depp habe einen Fensterplatz gebucht, passiert mir auch nicht wieder. Zum Glück ist mein Sitznachbar ein überaus höflicher und zierlich gebauter Japaner. anbei die Flugroute (sehr grob dargestellt, soll lediglich der raschen Orientierung wo die Reise überhaupt hingeht, dienen) für dich.

Die Verpflegung an Bord ist gut und es fehlt an nichts. Besonders begeistert bin ich von dem "nachts" aufgebauten kleinen Selbstbedienungsbüffet, an dem ich mich ordentlich eindecke. Und genug trinke. Tut mir leid für meinen Sitznachbar aber durch den meinem inneren Wasserspiegel geschuldeten Umstand das ich hin und wieder mal durchgelassen werden muss muss er durch. Zum Glück vertritt er sich auch ganz gern mal die Füße auf dem Gang, so dass ich diese Situationen dann meinerseits ebenfalls nutze und ihm unnötiges Aufstehen erspare. Wenn er ganz offensichtlich knackt lasse ich ihn eh komplett in Ruhe, das versteht sich m.E. von selbst. Ach ja, insgesamt kommen wir gut klar miteinander.

Weiter zu Tag2