Serbien
Rund-Tour
(Frühsommer 2021)
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10/11
Tag 5: Babin Zub - Niska Banja - Nis - Vrnjacka Banja
Die Nacht war wieder der Knaller positiver Art. Das Frühstück ebenfalls. Schweren Herzens verlassen wir die Berge und ballern nach Niska Banja. Dort wollte ich schon lange hin, geklappt hat es bisher seltsamerweise noch nie und auch heute ist der Wurm drin. Wir finden einfach keinen ansatzweise zentralen Parkplatz. An große per Pedes zu bewältigende Strecken ist aufgrund meines wie schon erwähnt verstauchten Zehs nicht zu denken und so drehen wir nach kurzem Beratschlagen ab, verlassen Niska Banja ohne zumindest gebadet zu haben. Völlig unerklärlich, was dort los war. Kieler Woche Style, sozusagen. Alles, wirklich alles war dicht geparkt und es herrschte Dauerstau im Ortskern. Nichts wie weg.
In Nis beehren wir den lokalen Lidl und eine Apotheke, in welcher ich Tape zum Tapen meiner Zehen erwerbe. Ein richtiger Arzt würde auch nichts anderes machen als "tapen", versichert mir der zwischenzeitlich via telegram befragte "Doc" in Frankreich.
Wir beschließen, bis Vrnjacka Banja zu ballern. Wenn Niska Banja schon nicht geklappt hat, kann Vrnjacka Banja hoffentlich eine Menge mehr - wir werden sehen.

Auf der (mautpflichtigen)
serbischen Autobahn unterwegs, von Nis aus geht es zunächst gen Norden

Unterwegs von Nis nach
Vrnjacka Banja
Es gibt bei fast jedem Trip einen richtigen Kack-Tag, so auch heute. Nichts passt zusammen, alles geht schief und so sind wir froh, als wir den T6 parken und in dem Holiday-Appartment einchecken. 25,- € sind fällig und man könnte meinen, dass die ÜN im Prinzip überflüssig ist. Stimmt auch, doch will ich heute meinen linken Fuß (den mit dem verstauchten Zeh) hochlegen können und, ach was weiß ich, was soll das große rechtfertigen unter Zuhilfenahme irgendwelcher an den Haaren herbeigezogenen Pseudo-Gründe, wir entscheiden uns einfach mal für eine richtige Bude und tätigen einen Glücksgriff.

Angekommen in der Pension
Holiday, Vrnjacka Banja - der Name der Unterkunft ist Programm
Die Unterkunftsbetreiber sind mega nett und freundlich, spendieren ein paar Erdbeeren und freuen sich über unseren Besuch. Alt werden wir heute nicht mehr. Nach der Dusche reisen wir beide ratz-fatz ins Reich der Träume und haken den verkorksten Kack-Tag best- wie schnellstmöglich ab.